Tuesday, March 17, 2015

Caicos Bank

Auf dem ersten Bild unten seht ihr die Problematik wenn man sich  innerhalb der Caicos Bank bewegen will. Das ganze Gebiet ist uebersaet von Korallenriffen und Untiefen, es ist nur moeglich hier zu fahren, wenn gutes Licht (Sonne von hinten oder oben) vorhanden ist. Also immer volle Konzentration, einer von uns am Steuer und einer vorne am Bug. Die Informationen in der Karte wie „unsurveyed“ oder „numerous heads“ (=nicht erforscht bzw. mehrere Riffe)  ermuntern auch eher zur Vorsicht sonst endet man am Riff so wie das Boot in der Einfahrt von South Caicos. Zu den Fish Cays, die in der Mitte des Bildes sind, fahren wir jetzt weiter da es uns hier in Cockburn Harbour zu ueberfuellt ist – jetzt ankern schon vier andere Boote noch hier.
Am zweiten Bild ist ein kitschiger Sonnenuntergang , entstanden durch die Reflektionen der Caicos Bank.
Auf Bild Nummer drei sehr ihr das eher ungewoehnliche Einklarieren (wir sind ja wieder in einem neuen Land). Die Lady an der Supermarktkassa ruft die Dame vom Zoll am und die kommt dann mit allen Unterlagen in den Supermarkt. Dort steht eine grosse Tiefkuehltruhe auf der man seine Sachen ausbreitet, dann macht sie noch ihren Teil der Einreiseformalitaeten , kassiert  30 USD und dann muss man weiter in die „Stadt“ zur Immigration – die haben aber ein Buero  in einem richtigen Haus.
Bild vier – der Kaeptn und seine Admiralin.
On the first pic you can see why cruising on the Caicos Bank is a little complicated, the whole area is shoal water and coral reefs. So sunshine and  eyeball navigation is a must to save the boat from grounding on the corals like the one at the entrance of Cockburn harbour.I think that happened just a few days ago cause the sails are still up. We will continue to Fish Cays, here it gets quite overcrowded as we have 4 other boats around now.
On the second pic you see a Caicos sunset, the reflection of the light is stunning.
On pic three you can see the unusual customs procedure of South Caicos. You have to walk to the the local supermarket, the cashier will phone the customs lady and she shows up with all the paperwork which gets completed on the top of the freezer box.

Pic four – the captain and his admiral






Sunday, March 15, 2015

South Caicos

Wir haben  zeitig in der Frueh von den Turks abgelegt und sind mit der Sonne im Ruecken bei leichtem Wind nach South Caicos gesegelt. Also wenn ich es nicht selbst gesehen haette wuerde ich es ja nicht glauben, aber es war wirklich so, dass die riesige Lagune, die Caicos Bank hat ja mehr als 5000 Quadratkilometer(!), das hellblaue Licht des Wassers nach oben abgestrahlt hat und deshalb die Wolken ueber der Lagune blaeulich erschienen sind. Aber es war ja auch Sonntag und sonnig.....Wir ankern jetzt vor dem „Hauptort“ der Insel, Cockburn Harbour und wir sind das einzige Boot hier, was fuer ein Unterschied zu den BVIs.
Early morning we started to South Caicos with light winds and the sun over the shoulder. Believe it or not  - but when we got closer the lagoon (keep in mind how big it is, ist over 5000 square kilometers) reflected the bright blue colour of the water into the air so the clouds shined  blue on their underside as well. Maybe because ist sunday and a sunny day and if you wanna see it you can see it.....magic moments....
Now we are anchoring right in front of Cockburn Harbour, the only „city“ in South Caicos and we are the only boat here, what a big difference compared with the overcrowded BVIs.

Am weg nach South Caicos

Einfahrt in die Caicos Bank bei Cockburn Harbour


Turks+Caicos

Turks + Caicos Islands
Wir hatten eine flotte Ueberfahrt (406sm in 70 Stunden) von Jost van Dyke in die Turks mit viel Wind von hinten und auch viel Welle. Unterwegs haben wir noch einen grossen Mahi-Mahi fuers Abendessen gefangen und eine unglaubliche Begegnung mit einem etwa 6-8 Meter langen Wal hatten wir auch, der hat uns am zweiten Tag  gute 20 Minuten lang begleitet. Schon etwas unheimlich  so knapp neben der Onotoa und auch immer wieder unter uns durchtauchend. Wie geplant waren wir am dritten Tag etwa 1 Stunde nach Sonnenaufgang an der Riffkante der Turks. Von dort sind wir mit der Morgensonne im Ruecken zwischen den Korallenbloecken hindurch nach Martin Pinzon Cay (benannt nach dem Kapitaen der Pinta, einem der Schiffe von Kolumbus) gefahren. Der Ankerplatz dort war uns aber zu schwellig und uebersaet mit Korallenbloecken, also sind wir die Untiefen hindurch weiter nach Cotton Cay – danke an Franz fuer den Tipp – und hier liegen wir jetzt auf 5m Tiefe auf feinem Sand. Die sogenannte Turks Bank ist eine Untiefe von etwa 40 x 20 km, und gemeinsam mit der nebenan liegenden noch groesseren Caicos Bank 80 x 80 km) eines der Naturwunder der Erde. Hellblau-tuerkises Wasser mit einer Tiefe bis 0-10m hat schon die Astronauten der Apollo Weltraumfluege fasziniert.
We had a fast trip from the BVIs to he Turks (406nm/70hrs) with lots of wind and big waves. A big Mahi Mahi  was on the hook and on the second day a whale of about 20-25ft swimming  right next the boat for about 20 minutes had been the absolute hightlights.
As planned we  arrived the Turks bank about one hour after sunrise and tried to anchor at Martin Pinzon Cay (named after the captain of the „Pinta“, one of the ships of Columbus), but this anchorage seemed to be unsafe due to lots of coral blocks so we sailed 3nm to Cotton island. Thanks to the Brightstar crew for the information about this great anchorage, white sand and good holding un this uninhabitated island. The Turks+Caicos banks are a real wonder of nature, light blue water of 25x10 and 45X45 nm, not deeper than 30 ft.
Unser Weg auf der elektronischen Seekarte, die Kreuze sind der Nordrand der Untiefen
Silver Bank, Navidad Bank und Mouchoir Bank

Ankern vor Cotton Island

Wer erratet warum die Inseln "TURKS" heissen????? ohne GOOGLEN!!!!


Intakte Korallenbaenke und viele bunte Fische

So klares Wasser haben wir noch nie gesehen



Monday, March 9, 2015

Jost van Dyke



Die  US Virgin Islands und Puerto Rico sind Teile der Vereinigten Staaten von Amerika und in Sichtweite - das wirkt sich hier auf den British Virgin Islands natuerlich aus. Der Grossteil der Segler sind Charterfahrer aus den USA, und ich denke, es gibt kein Charterrevier in der Welt , wo so viele Segler herumfahren bzw. hauptsaechlich mit dem Motor fahren – segeln ist ja gefaehrlich. So haben wir, weil immer segelnd, wenigstens immer Vorfahrt und bestehen auch darauf. Ebenfalls einzigartig sind die Supermaerkte , hier in Jost van Dyke sind keine Preise angeschrieben. Offensichtlich kaufen Charterer immer alles was sie sehen, egal was es kostet -  ob 1 Liter Milch fuer 5 US Dollars, ein Stueck Mozarella fuer 9 US Dollars oder eine Packung Chips fuer laecherliche 6 US Dollars. Wir sind halt laestig und fragen bevor wir kaufen, wichtiges haben wir sowieso schon seit St.Maarten an Bord und anderes muss ja nicht unbedingt sein um jeden Preis. Zehn Minuten Taxifahrt fuer 10 US Dollar, pro Person natuerlich, na da geht die Onotoa Crew zu Fuss den Wanderweg in die naechste Bucht, ist eh gesuender und so nebenbei geniessen wir die schoenen Ausblicke vom Gipfel auf die umliegenden Inseln.
Jetzt verabschieden wir und fuer ein paar Tage und segeln ca. 400sm weiter zu den Turks&Caicos – noch nie gehoert? Na lasst euch von den Fotos ueberraschen, wir sind auch schon sehr gespannt.
Dort hoffen wir ein paar Tage alleine zu sein bevor wir dann weiter nach Kuba fahren.
The US Virgins are just a couple of miles from here so the majority of the sailors here are  Americans. Most of the charterboats are using the engine, no matter if the wind is perfect, even  downwind many of  them dont use the sails.  The supermarkets here dont show the prices, it looks like they buy everything – milk for  5 US Dollars, a small piece of italian mozarella for 9 US Dollars or a pack of potato chips for just 6 US Dollars. A short ride with the taxi for 10 US Dollars/person to the next beach – so the Onotoa crew is walking, which is healthier anyway and we enjoy the great view to the islands around Jost van Dyke. Thats it for about a week or so, we will sail 400nm to the Turks&Caicos Islands – dont worry if you never heard about them, we also dont know what its like . Check the blog and wait for some great pics.
Unser Ankerplatz in Jost van Dyke, Blick auf Tifricat und Selivra

White Bay/Jost van Dyke

Benny + Team


Blick auf Little Jost van Dyke

Great Harbour / JvD

Thursday, March 5, 2015

Virgin Gorda

Ueberraschend haben wir noch Besuch erhalten und wir hatten viel Spass mit
Sylvias Jugendfreundin Michi - auch viel Wind (bis 32kn) und enge Riffeinfahrten konnten sie nicht aus der Ruhe bringen.
Jetzt sind wir unterwegs nach Jost van Dyke, unserer endgueltig letzten Insel auf den BVIs. Dort wollen wir uns noch ein letztes Mal mit den Crews von Selivra und Tifricat treffen, bevor sich vermutlich endgueltig unsere Wege trennen  - beide fahren wieder zurueck nach St.Maarten bzw. Martinique.
We had a great time with Michi (Michaela) who came on very short notice and we think she really enjoyed the caribbean lifestyle. We are now on our way to Jost van Dyke, our last stopover in the BVIs and we will meet the crews of Selivra and Tifricat for the last time, they go back to St.Maarteen and Martinique and we will go with the trades further west.
Am Strand vor Spanish Town / Virgin Gorda

The Bath / Virgin Gorda

Waehrend der Kaeptn Fruehstueck macht relaxt die Admiralin bei Qi Gong (Martha Style)

Friday, February 27, 2015

Tortola

Wir versuchen hier dem grossen Chartertrubel zu entgehen und irgendwie gelingt uns das auch immer. Sicherlich sind  die Felsen von "The Bath" toll anzusehen - aber mit 80 Booten davor relativiert sich das halt etwas....also dann doch in eine Bucht von der im Buch steht: die Einfahrt in das Riff ist etwas gefaehrlich und moeglicherweise verbietet ihnen das Charterunternehmen diese Bucht. Ankern ist sowieso nicht das was Charterer machen, also wenn keine Boje in der Bucht liegt dann fahren die auch nicht hinein. Wir ankern lieber und ersparen uns auch die 30 USD pro Nacht.
We always try to avoid the charter crowd and it always works pretty fine. Sure - the rocks at"The Bath" of Virgin Gorda are looking great but with 80 boats moored  (30 USD) right in front of them we prefer to anchor out in a tranquil bay free of charge.


Hallelujah

Helmut + Benni in der Brandywine Bay

Road Town

Jetzt koennt ihr euch vorstellen, dass es hier doch einige Charteryachten gibt

Saturday, February 21, 2015

British Virgin Islands / BVIs

Eine gemuetliche Ueberfahrt und dann drei Tage ganz alleine ankern hinter dem Riff von Anegada - anschliessend sind wir nach Anegada in den "Hauptort" gesegel. Inzwischen sind  wir dann weiter nach Virgin Gorda, haben dort einklariert und jetzt ankern wir in der Brandywine Bay auf  Tortola.
We had a great overnight trip from St.Maarten to the BVIs  and three nights all alone behind the reef of Anegada. We sailed down to Virgin Gorda, checked in at customs/immigration and now we are on anchor at Brandywine bay in Tortola.        


 Blick vom Mast auf unseren einsamen Ankerplatz in Anegada

OHNE Fotoshop!


Auch recht und links  ausserhalb des Bildes sind keine Hotels und Liegestuehle


                                                                                                                                                                                                                                                             


Monday, February 16, 2015

Besucher 2015 / visitors 2015

Das waren unsere lieben Gaeste, die sich an Bord der ONOTOA sehr wohlgefuehlt haben.
Our visitors from Austria enjoyed their stay onboard of ONOTOA
Zissi+Michi

Sylvia+Papa


Monika+Peter





Sunday, February 8, 2015

Statia (St.Eustatius) / Saba

So geht der karibische Triatlon:
Teil 1: segeln von St.Eustatius (Statia) nach Saba
Teil 2: mit dem wasserdichen Rucksack vom Boot an Land schwimmen, im Rucksack Schuhe,
T-Shirt, Hose, Sonnenbrillen und Wasserflasche und gut aufpassen auf die wirklich starke Brandung
Teil 3: ca. 900 Hoehenmeter rauf auf den hoechsten Berg der Niederlande, dem Mount Scenery, (Saba ist Teil des Koenigreichs der Niederlande also das stimmt wirklich!), wieder runter zum Strand und (durch die noch immer hohe Brandung) zurueck zum Boot.
Am wenigsten anstrengend ist das Segeln (3 Stunden), fuer Teil 2+3 benoetigt man recht gute Kondition und ca. 6-7 Stunden, belohnt wird man mit einem sagenhaften Ausblick (wenn das Wetter passt) auf St.Maarten, St.Barts, Statia und St.Kitts.
Our Caribbean Triathlon:
Sailing from Statia to Saba (3 hrs), swimming to the shore(take care about the heavy swell) with the watertight rucksack containg shoes, a short, T-Shirt, sunglasses and a bottle of water (10min)
and climbing the highest dutch mountain, Mt.Scenery (about 6 hrs, Saba is a part of the kinghdom of the Netherlands) which is almost 3000ft above sea level. If the weather is good you will have a breathtaking view from the summit to all the islands around: St.Maarten,St.Barts, Statia and St.Kitts

Blick von Statia nach St.Kitts

The Bottom / Saba


Blick vom Mt.Scenery auf Windwardside, einen der beiden Orte auf Saba

Monday, February 2, 2015

Rund um St.Maarten / Around St.Maarten

Immer wieder haben wir unseren undichten Wassertank repariert, aber bei der welligen Ueberfahrt von St.Maarten nach St.Barts hat er an der Unterkante einen Riss bekommen und wir mussten alles Wasser eilig in Kanister fuellen. Ein paar Tage haben wir aus den Kanistern „gelebt“, zurueck in St.Maarten haben wir dann mit professioneller Hilfe den Edelstahltank in zwei Teile zerlegt und entsorgt. Bei Island Waterworld, einem der beiden riesigen Zubehoergeschaefte fuer Segler, haben wir dann zwei Plastiktanks gekauft. Es war recht muehsam diese wieder einzubauen aber jetzt sind sie gut befestigt und wir koennen nun zwischen den einzelnen Tanks umschalten und die Befuellung und Entnahme so regeln.
Mit gutem Wind sind wir dann runter nach Statia gesegelt und ein hungriger Mahi-Mahi (Dorade oder auch Goldmakrele) war auch noch an der Angel.
Jetzt sind wir noch auf den beiden kleinen hollaendischen Inseln Saba und Statia (St.Eustatius) unterwegs bevor wir dann nach einem kurzen Stopp zum Einkaufen auf St.Maarten weiter zu den BVIs (British Virgin Islands) weitersegeln.

Since some years we tried to get all the small leaks on our watertank closed but on the rough ride from St.Maarten to St.Barts another bigger leak showed up and we hurried to get all the water refilled into jugs. So we lived out of the jugs for a few days before we found Leon from South Africa who splitted the steel tank into two pieces. One of the big shops in St.Maarten had the right size of plastic tanks and we fitted them and fixed them properly so now we have two independend systems for water in/out.
After that we sailed with good winds down to Statia and had a nice Mahi Mahi (Dorada) on the hook. Now we explore the small dutch islands of Statius (St.Eustatius) and Saba, then we go back to St.Maarten. There we will have the last chance for big supermarkets before we continue to the BVIs (British Virgin Islands).
Der "alte" Wassertank

Zweigeteilt, eine Menge Staub vom zerschneiden mit der Flex

Die neuen Tanks

Auf das Bild bin ich schon a bissl stolz, genau im richtigen Augenblick und scharf auch noch

Ausblick von der Burg ueber Marigot ueber die Lagune und im Hintergrund der hollaendische Teil von St.Maarten

Endlich wieder ein Mahi Mahi

Frisch aus dem Backrohr - Geheimrezept mit Knoblauch, Zitrone und Olivenoel

So war er dann nach Sylvias Kochkuensten am Teller, mit Rosmarinkartoffeln und Greek Salad



Friday, January 9, 2015

St.Barths / Saint Maarten


Da fahren sie also hin, die "Superreichen" - schaut genau auf das erste Bild, da steht die "ONOTOA" und auch die "ECLIPSE" von Roman Abramowitsch. Na man goennt sich ja sonst nix.
Die Segelyacht auf dem zweiten Foto steht auf (!)der Megayacht, daneben eine riesige Motoryacht auch noch.
Foto Nummer drei zeigt den "Airport Beach" in St.Maarten (Juliana Airport), beeindruckend wie da die Flieger knapp ueber den Strand fegen.
Thats where the rich and famous go  - St. Barth, look and the first pic and find out which one is our "ONOTOA and where is Roman Abramowitsch´s "ECLIPSE"
Pic two shows a megayacht with a big sailboat (bigger than ours) on deck, right beside a speedboat.
On picture number three you can see the landing of "Air France" on Juliana Airport/St.Maarten, simply amazing!




Barbuda

Wenn ihr diese Bilder seht, dann koennt ihr euch vorstellen was hier zum Jahreswechsel los war......NICHTS.....
Michi hatte ein paar gute Kite-sessions und wir sind mit unseren Raedern eine Stunde in die "Hauptstadt" gefahren um dort auszuklarieren. Die Insel ist gross und ganz flach, die hoechste Erhebung nennt sich "The Highlands" und ragt ganze 65m aus dem Meer.
If you take a look into the pics you can imagine how big the new years party was ;-))
Micheal had some great kite sessions and we biked to the capital (Codrington) to get our outbound clearance. Its a flat big island, up to the top its just 65 meters above sea level.