Showing posts with label Marquesas. Show all posts
Showing posts with label Marquesas. Show all posts

Monday, May 2, 2016

Ua Pou trekking

Eine wirklich schoene Wanderung machten wir von Hakehau nach Hakahetau, der "Lonely Planet"  Reisefuehrer sprach von "leicht bis mittelschwer) und 3-4 Stunden Gehzeit. Naja, wir sind 5 Stunden gegangen, immer wieder rauf und runter, der Weg oft sehr ueberwachsen und schwer zu finden aber fast immer im Schatten riesiger Baeume. Angekommen im Tal von Hakahetau haben wir dann ein erfrischendes Bad im Fluss genommen und hatten viel Glueck mit der Rueckfahrt. Gleich das erste Auto blieb stehen und zwei Lehrerinnen aus Papeete haben uns die 13km Schotterstrasse zurueck nach Hakehau gebracht.
Ua Pou ist nun unsere letzte Insel auf den Marquesas, von hier fahren wir jetzt ca. 420 Seemeilen runter in die Tuamotus und wenn es dann wieder Internet gibt dann melden wir uns wieder. Wir freuen uns schon auf die flachen Inseln (Tua Motu), insgesamt 77 Atolle, einzigartig auf der Welt.
We had a nice trekking tour from Hakehau to Hakahetau. Lonely Planet states "easy to moderate, 3-4 hrs". Well, it took us a bit over 5 hrs. up and down all the time and sometimes its wasnt  that easy to find the path in the jungle.Almost all the time the trail was in the shade of giant trees and once we arrived the valley of Hakahetau we had a refreshing bath in the river. They way back is a bad dirt road, about 8 miles without any shade but we had good luck and the first car which came along took us back to Hakehau. Ua Pou is our last island here in the Marquesas, now we are going south to see the Tuamotus and once we have internet we will be back with a new report.
Ua Pou / Airport Bay von oben

Toller Ausblick

Wieso heisst die wohl "Shark Bay"

Die
Hakehau, unsere Ankerbucht

Wednesday, April 27, 2016

Flagge / Flag

Deshalb glauben hier viele , dass wir so richtige Einheimische sind.....
Thats why many people here think that we are locals....
wenn die Fahne in der windstillen Bucht runterhaengt......




sieht man den Unterschied nicht....das Zeichen bedeutet: Sonne, Meer und ein Doppelkanu

Ua Pou

Nur fuenf Boote im Haupthafen Hakahau und eine Aussicht auf die Berge - ein Wahnsinn.....
Only five boats are here with us in Hakahau and the view is GREAT!

Tuesday, April 26, 2016

Nuku Hiva / Hakatea

Ein paar wirklich schoene Tage haben wir in der Bucht von Hakatea verbracht, frueher war das fruchtbare Tal dahinter dicht besiedelt, heute leben nur noch sieben Leute hier. Am Morgen nach unserer Ankuft hat es sehr heftig geregnet und von den Bergen ringsum sind unzaehlige riesige Wasserfaelle in unsere Ankerbucht gestuerzt. Natuerlich sind wir den gatschigen Wanderweg zum Talanfang gegangen, ein tolles Panorama bietet dort mit 350 Metern der hoechste Wasserfall in den Marquesas. Ganz nett war auch unser erster Kontakt mit Oesterreichern in der Suedsee, die ungewoehnliche Crew der "MUKTUK" (Ali und Karl mit ihren zwei Söhnen Noah und Jan und dem Labrador Sooty) und ihrer noch ungewoehnlicheren Route von Alaska ueber Mexico zu den Marquesas und dann wieder retour. Auf der Weiterfahrt nach Ua Pou haben wir dann endlich wieder einen Fisch gefangen, ein 112cm grosser Kingfisch - heute gibts ein tolles Abendessen und die restlichen 15(!) Filets waren 30 Minuten spaeter schon in der Tiefkuehlbox. Jetzt ankert die Onotoa in der Bucht von Hakahau, Ua Pou ist unsere letzte Insel in den Marquesas bevor wir weiter in die Tuamotus segeln.
We had a great time in the bay of Hakatea, just seven people live there - in ancient times this was the capital of Nuku Hiva. Sure that we also hiked the muddy trail to Nuku Hivas highest waterfall. On the way to Ua Pou we had the catch of the year - a 4 feet Kingfish and just 30 minutes later 15 filets filled or freezer - i am sure we will enjoy the two fresh filets this evening. Now we are on anchor at Hakahau and Ua Pou will be our final island here in the Marquesas before we continue to the Tuamotus.
Wasserfaelle nach starkem Regen  in der Bucht von Hakatea 


Tal von Hakatea

Der "Wanderweg" zum Wasserfall

Der hoechste Wasserfall der Marquesas

 Kingfish

Ua Pou

Friday, April 22, 2016

Nuku Hiva 2

Wir machten eine schoene Runde mit dem Auto durch das Hochland von Nuku Hiva, wenn nicht Bananenstauden und Mangobaeume dazwischen waeren, koennte man glauben man ist in Salzburg oder der Steiermark....
We rented a (highly expensive) car for a day and had a nice trip to central and northern Nuku Hiva.
Blick auf die Bucht von Taiohae

Atiheu , schoene Bucht aber kein guter Ankerplatz

Die zerklueftete Nordkueste

Sunday, April 17, 2016

Nuku Hiva

Unsere vierte Marquesas Insel, die groesste im Archipel. Knapp ueber 2000 Einwohner, also pulsierendes Leben...naja zumindest im Vergleich zu Ua Huka oder Tahuata. Am Samstag war in der Bucht ein Kanuwettbewerb, hier im Polynesien nennt man das "Outrigger", es sind ganz schlanke Boote mit einem Ausleger. Diese Boote gibts hier auch mit drei Mann (oder Frau) Besatzung, das macht das ganze natuerlich recht schwierig denke ich, denn um das Boot geradeaus zu manoevrieren ist vermutlioch doch einige Koordination zwischen den Leuten erforderlich.
We arrrived in the biggest island of the Marquesas archipel, Nuku Hiva. Just a bit over 2000 people live here so its boomtown compared to Tahuata or Ua Huka. Tahuata is the main town here and right here at the bay was a outrigger competition saturday morning. It was great fun for everybody and included a beach BBQ. All the boats had three man (or women or mixed) inside and i think its quite complicated to get the canoe into the right direction.




Reiten in Ua Huka / Riding in Ua Huka

Ganz ein besonderes Erlebnis war unser Reitausflug in Ua Huka, auf dicht verwachsenen Dschungelwegen rund um den Ort Hane.Schon die Auswahl der Pferde war einzigartig, denn sie mussten erst irgendwo auf der Insel eingefangen werden, da sie normalerweise frei herumlaufen dürfen...
What a great experience, riding in the jungle of Ua Huka.....


Wednesday, April 13, 2016

Ua Huka / Marquesas

Etwas unruhiger als in Tahuata ist der ansonst sehr malerische Ankerplatz in Hane. Direkt vor der Einfahrt in die Bucht ist Motu Hane,eine 163 Meter hohe Felsinsel, die wie der Zuckerhut aussieht. Ua Huka ist, von der Einwohnerzahl (580) her, die kleinste der bewohnten Inseln der Marquesas. Da die Einwohner hier alle Selbstversorger sind gibt es im kleinen Supermakarkt kein Obst oder Gemuese zu kaufen. Man muss also fragen, ob jemand aus seinem Garten Bananen, Grapefruits oder Zwiebel zu verkaufen oder zu verschenken hat. Im Supermarkt selbst gibt es nur Dinge die lange haltbar sind, also etwa Reis, Nudeln oder Konservendosen bzw. Tiefkuehlware wie Fleisch, Pommes oder Speiseeis. Ua Huka wird, wie auch alle anderen Inseln der Marquesas, von einem Frachtschiff aus Papeete angelaufen, der "Taporo IX". Zufaelligerweise hatte das Schiff die gleiche Strecke wier wir von Tahuta nach Ua Huka und so sind wir parallel in der Nacht hierher gefahren. Das Ein- und Ausladen der Fracht war ein Erlebnis der besonderen Art. Die "Taporo IX" muss immer vor dem Hafen ankern, weil es in Tahuata keinen Pier fuer groessere Boote gibt bzw. in Hane gibt  es ueberhaupt keinen Pier. Es wird dann vom bordeigenen Kran ein Ponton ins Wasser gelassen, der hat hinten zwei grosse Aussenbordmotoren. Der Kran hebt dann alles was er fuer die Insel bringt (Bauholz, Zementsaecke, Dieselfaesser) auf diesen Ponton. In Tahuata faehrt dieser dann zum Ufer und dort wird mit einem Bagger (!) die Fracht auf den kleinen Pier gehoben, hier in Hane faeht das Pontonboot auf den Strand und dort wird dann haendisch entladen . Spannend ist das vor allem wegen der nicht gerade geringen Brandung, aber im Gegensatz zu uns haben die ja Erfahrung dabei. Fuer uns war das Anlanden mit dem Dinghy recht aufregend, wir haben den Motor abmontiert, sind mit Badebekleidung gepaddelt, den wasserdichten Rucksack mit Geld-Handy-Fotoapparat-Gewand geschultert. Natuerlich war Sylvia uebernervoes - aber alles ist gut gegangen und wir sind relativ trocken angekommen. Das einzige ander Schiff welches noch die Marquesas anlaeuft ist die "Aranui" eine Kombination aus Frachtschiff und Passagierschiff. Auf der "Aranui" kann man auch eine richtige Rundreise (17 Tage) Papeete-Tuamotus-Marquesas und retour buchen. Das Schiff legt so wie ein richtiger grosser Kreuzfahrer in der Frueh im Hafen an und die Passagiere haben dann den ganzen Tag Zeit fuer Strand oder Ausfluege. Nach Ua Huka kommt die "Aranui" nur auf jeder zweiten Fahrt, also einmal im Monat. Dann herrscht hier Ausnahmezustand, zahlungswillige Touristen sind da und die wollen so richtig Geld ausgeben. Also sperrt hier in Hane auch ein Restaurant auf - aber eben nur einmal im Monat, die restliche Zeit ist gemuetliches Warten. Haben die hier auch Gewerkschaft und streiken die manchmal - 12 Stunden Oeffnungszeit im Monat ist doch schon viel, oder?

The anchorage here in Hane is a bit rolly, but its scenic because of Motu Hane - which is a big rock (163 Meters) right at the entrance of the bay. There is a small supermaket here - just basic supplies like rice and noodles and sugar, tins with spam, majonaise and veggies, some frozen meat, chips and ice cream. well and some heavy expensive alcohol, we are glad that we stocked up with rum and wine in panama. Once a month  the cargo ship "Taporo IX" from Papeete arrives, bringing all the building materials and gasoline. Its an adventure to go ashore cause none of the small islands has a pier (Vaitahu has one but....) so its had for us to get dry to the beach - we removed the engine of our dinghy and use the padddles instead. Loading and unloading of the cargo vessels are either by hand in Hane or a construction machine is used at the "pier" in Tahuata. All the goods gets lifted to a small pontoon which is also on board of the vessel and this one goes into the water first, just beside the freighter. The only other ship visiting the marquesas is the "Aranui", which is a combination of samll cruising ship and cargo vessel. Once a month there is a stopover in Hane and the only restaurant opens for just that day before they close down another month. So if you a looking for a 12 hour/month job send them your c.v.
Taporo IX im Sonnenuntergang


Das Pontonboot in Tahuata



Motu Hane

Tahuata/Marquesas

Fast 14 Tage waren wir in Hiva Oa, dann haben wir uns wieder aufs Meer hinaus gewagt und sind fast 10 Seemeilen gesegelt. Direkt vor Hiva Oa liegt die zweitkleinste der sechs bewohnten Inseln der Marquesas, Tahuata. Wir haben zwei Naechte in der Hanamoenoa Bucht verbracht und sind dann weitere drei Seemeilen bis zum Hauptort Vaitahu gefahren. Der Ort besteht aus einer grossen und wirklich schoenen Kirche und etwa 50 Haeusern. Die ganze Insel hat ja nicht mal 700 Einwohner. Wir waren dann noch einen Tag in  der Hanatevau Bucht (zwei Meilen suedlich von Vaitahu) und sind dann in einer gemuetlichen Nachtfahrt ca. 70 Seemeilen rauf nach Ua Huka gesegelt.
Just a few miles south of Hiva Oa is the tiny island of Tahuata. The Lonely Planet guide says about Tahuata: "bring cash, as there is no bank" and: Tahuata has only one place to stay, a "Hotel" with 4 rooms which share two bathrooms with cold water. So you can imagine that Tahuta is not overcrowded with tourists - we only saw boat people.



Tuesday, April 5, 2016

Hiva Oa

Nur ca. 15km hinter Atuona endet die betonierte Strasse, welche die Insel durchquert. Danach ist nur mehr ein steiniger und holpriger Pfad bis zum letzten Dorf im Norden, Puamau. Dort befindet sich die groesste erhaltene Kultstaette der Ureinwohner, Iipona. Kaum vorstellbar, dass hier vor weniger als 200 Jahren noch Missionare (gemeinsammit den besiegten Feinden der Nachbarinsel) im Kochtopf endeten - die Marquesaner waren als kriegerisches Volk zu Recht sehr gefuerchtet und deshalb hat der europaeische Einfluss auf den Inseln erst um etwa 1850 so richtig begonnen. Nicht unbedingt zum Vorteil der Urbevoelkerung, die Zahl der Einwohner schrumpfte von 1840 bis 1930 von ca.20.000 auf 2.000 - derzeit leben ca. 10.000 Menschen auf den Marquesas.
Just 10 miles is an asphalt road from Atuona, all the rest to Puamau - which is in the northeast of Hiva Oa - is a bad dirt road. I Puamau you can find Iipona which is the best preserved archeological site in French Polynesia, Tiki Takaii is the largest (2,67m). LMS missionars arrived at the islands at about 1800 and life for the Marquesians changed dramatically - with 100 years population dropped by 9o percent!






Wednesday, March 30, 2016

Marquesas / Hiva Oa 1

Wir ankern im Hafen  von Atuona, der Ort liegt in der naechsten Bucht und der der Fussmarsch dort hin dauert ca. 45 Minuten. Dort ist dann die Post zum Geldwechseln (CFP=polynesische Franc, schoen bunt) es gibt zwei Supermaerkte  (Brot nur am Vormittag) und die Gendamerie ist auch  dort.
Bei der Gendarmerie haben wir auch unsere Einreiseformalitaeten erledigt, wie immer auf franzoesischen Inseln sehr unkompliziert: die Schiffspapiere und die Reisepaesse, dann ein relativ kurzes Formular ausfuellen ,das wars dann - alles innerhalb von 10 Minuten und nix zu zahlen, die wollen auch keine Ausreisepapiere vom letzten Hafen haben (hatten wir eh nicht, sind aus Panama einfach nur mit einem Stempel im Pass weggefahren).
Atuona ist ein kleines verschlafenes Nest, auf der ganzen Insel, die ja doch recht gross ist, leben nur etwa 2000 Menschen - ich schaetze die Haelfte davon in Atuona.  Der Ort ist von fast 1000 Meter hohen Bergen umrahmt, die sind fast immer in dichte Wolken gehuellt. Knapp oberhalb von Atuona ist der kleine Friedhof mit schoenem Ausblick ueber die Bucht - hier sind der belgische Sänger Jaques Brel und der beruehmte Maler  Paul Gauguin begraben. Beide haben in Atuona laengere Zeit gelebt.


Frangipani