Friday, June 16, 2017

Wieder zu Hause / Back home

Wo entspannt man sich am besten von einer langen Reise? Am Wasser natuerlich, a bissl  klein ist der Ankerplatz fuer die Onotoa in unserem Bio-Schwimmteich.....
Where to relax from a long trip? On the water....this time not in French Polynesia but  in our swimming pond which covers all of our garden in Vienna....

Saturday, June 10, 2017

Los gehts!

...noch zur Erklaerung wie weit weg wir eigentlich waren.....und vielen Dank an alle die brav unseren Blog verfolgten und ganz besonders an alle die auch noch kommentiert haben!

Wednesday, June 7, 2017

Apataki 3

Endspurt......heute wurde die Onotoa aus dem Wasser gehoben, davor noch ein "Ankerproblem" beim letzten Manoever. Ein richtig grosser Oktopus hatte es sich in der Ankerkette bequem gemacht und sich kunstvoll darum geschlungen, Also - Kette wieder runter, warten, Kette wieder rauf, Oktopus noch immer drauf... irgendwann war er dann doch weg. Wenige Minuten spaeter waren wir dann schon am Bagger und haben jetzt  mit den Arbeiten zum "Einsommern" begonnen.



Friday, June 2, 2017

Apataki 2

10 Seemeilen sind ja doch recht weit - also haben wir am Weg zur Marina, die auf einem der Motus an der Ostkuest liegt,noch einen Tag an der Suedostkueste geankert und dort sensationell gut geschnorchelt. An dieser Seite von Apataki sind wenige Motus, also stroemt viel frisches Wasser ueber die Riffkante in die Lagune. Das wiederum bedeutet, dass  das Wasser dort besonders klar ist und dazu waren dort viele schoene Korallen und bunte Fische. Jetzt sind wir aber doch schon an der Ostkueste nahe der "Apataki Carenage" und haben uns noch mit der Crew der "Sagitta" getroffen - Lambrini (aus Griechenland) und Erwin (aus Niederoesterreich) kennen wir schon aus der Karibik. Die Welt  ist ja doch klein und vermutlich auch rund - aber das werden wir noch ueberpruefen!
Just a few miles from Apataki "City" we made an overnight stop and snoprkeling was great on the south coast of Apataki.Lots of fish and corals and very clear water. Now we are next to "Apataki Carenage" and we met "Sagitta", another boat from Austria.
Apataki Aiport....ja - das ist beides, das Abflug und Ankunftsterminal ;-)
Das ist der Grund warum wir NICHT aus Apataki zurueck nach
Papeete  fliegen. Der 17-sitzer geht nur einmal pro Woche!



Monday, May 29, 2017

Apataki

Die letzte Nachtfahrt der Saison hat uns bei gutem Wind 80sm weiter nach Apataki gebracht und kurz nach Sonnenaufgang sind wir den Pass in die Lagune gefahren, wie vorher berechnet recht genau bei Stillstand zwischen Ebbe und Flut. Am Ende des Passes ist eine winzige Einfahrt in den Fischerhafen und dort ist EINE Boje. Die haben wir trotz Stroemung eingefangen und liegen jetzt 3fach gesichert (traue nie einer Boje die du nicht kennst) praktisch mitten in der "Stadt". Erstmals gibts auch wieder Internet seit heute frueh und deshalb auch der update am Blog. Natuerlich waren wir am polynesischen Muttertag auch hier in der Kirche, diesmal eine katholische Messe mit viel Gesang und Musik - in Ahe waren wir bei einer Sonntagsmesse der Mormonen und da gings weniger froehlich zu als bei den Katholiken.
Die huebsche Kirche in Apataki

Malerischer Ankerplatz in Apataki Stadt, leider steht recht nahe der Stromgenerator ;-((

Manihi

Neben Ahe ist Manihi die wichtigste Insel fuer die Produktion von schwarzen Perlen, ansonst ist hier nicht viel los. Die Passeinfahrt ist hier aber schon etwas besonderes, aus der engen Einfahrt rauscht das Wasser bei Flut aus der Lagune wie die Oetztaler Ache, bzw. wenn Ebbe ist dann fliesst alles wieder in die Lagune hinein. Amerikaner warnen vor Manihi und empfehlen einen "Local Guide" als Lotsen - aber Amis uebertreiben ja immer....wir sind auch ohne Lotsen gut rein und auch wieder raus gekommen, das Versorgungsschiff "DORY" aber im Pass beim Ablegen zu beobachten (der Faehranleger ist im Pass!) war aber schon ein Erlebnis. Die "DORY" hat im Pass umgedreht und ist dann rausgefahren, echte Millimeterarbeit. Die Jungs machen das aber auch jede Woche einmal, na gut - die alte "DORY" hat etwa genauso viele Dellen wie der Kai....also immer gehts net so einfach und problemlos....
DORY am Kai von Manihi

So reissend ist das Wasser im engen Pass von Manihi

Saturday, May 20, 2017

Ahe 3

Ihr merkt es schon, es gefaellt uns (so wie auch in Tikehau) in Ahe sehr gut. Tagelang haben wir alleine vor dem Hauptort geankert, dann waren wir einige Tage vor einem kleinen Motu und jetzt sind wir zum Einkaufen wieder hier im Hauptort, weil heute das Versorgungschiff wieder da ist. Segeln in der Lagune ist eine echte Herausforderung, nicht wegen der Korallenstoecke sondern wegen den vielen Bojen, die hier von den Perlenfarmen ausgelegt sind. Die Bojen sind oft hunderte Meter lang mit Leinen verbunden und es gibt auch viele, die knapp unter Wasser treiben. Bei einem unserer Spaziergaenge ueber die Motus ( die sind ja fast alle untereinander verbunden oder nur durch knietiefes Wasser getrennt) haben wir dann ein Paar getroffen, welches wir schon aus dem Ort kannten (kein Wunder bei 200 Einwohnern...). Sie waren dabei Blaetter von den Palmen zu verbrennen und die Insel zu saeubern, in ihrem Boot hatten sie auch  einige Austern, die sie dann vor uns geeoeffnet haben.So konnten wir auch erstmals richtig bei der "Ernte" zusehen und tatsaechlich war in 11 der 12 Austern, die sie geoeffnet haben auch eine Perle. Einige der Austern (die an Leinen haengen) waren bereits offen, weil sie von Schildkroeten oder Fischen geknackt wurden. Ich nehme aber an, dass die eher das Muschelfleisch als die Perle wollen. Am naechsten Tag gab es eine Gegeneinladung und wir sind mit ihnen nach dem Mittagessen auf der Onotoa durch die Lagune gesegelt. Die beiden leben auf einer Insel, waren aber noch nie auf einem Segelboot.
As you can see - we like Ahe as much as Tikehau. A couple of days we had been the only boat in front of the main village, then we anchored in front of a motu and now we are back in the village cause the supply boat just arrived. Sailing inside the lagoon is an adventure, not because of the bommies but all the buoys of the pearl farms make navigation quite complicated. We saw the pearl harvest for the first time and the couple who invited us to watch was on board of Onotoa the next day for lunch. We made a short sailing trip inside the lagoon and it was the first time for both of them on board of a sailing boat.
Ahe, Hauptort mit dem Riff davor

Sylvia am Aussenriff vor einem Motu

Perlenernte

Tuesday, May 16, 2017

Ahe2

Beim Bummeln durch den Ort wurden wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen und kurz darauf konnte ich eines der Rennkanus ausprobieren. Rudern ist ja DER Nationalsport hier in franz.Polynesien, uebertroffen nur noch von "Salzgebaeck im Supermarkt einkaufen". Ich wurde zwar gewarnt, dass das Kanu auf der Seite, auf der kein Ausleger ist, sehr instabil ist, das hat mich aber nicht gehindert, dass mich dieses Ding bereits nach 50 Metern eskimorollenartig in die pazifischen Fluten befoerderte. Beim 2ten Versuch wars schon besser und mittlerweile werde ich schon als Co-Favorit auf den Aheianischen Meistertitel gehandelt, Kategorie bester Auslaender ueber 40
Tags darauf hat dann Sylvia ihre Brotbackkuenste vorfuehren muessen - Brot ist schon seit Tagen aus, Baecker gibts keinen und das Versorgungsschiff war in der Reparatur und kommt deshalb erst Ende dieser Woche. Ich wurde zum Fischfang eingeladen, wir sind mit einem Schnellboot zum Pass rausgebraust (4 Seemeilen) und dort haben meine beiden Gastgeber Fische gespeert. Sehr zum Interesse der bald anwesenden Haie, die ganz frech enge Kreise um uns gezogen haben. Da einlaufende recht starke Stroemung herrschte, kam das klare Wasser von draussen in die Lagune und im Pass waren viele Fische in der sehr schoenen Korallenlandschaft. Nach dem Schorcheln zurueck am Boot wurde der Fang gleich ausgenommen und sofort rauften sich im Sonnenuntergang Seeschwalben und Fregattvoegel um die Reste.
I had the opportunity to try the polynesian kayak - its not that easy for a beginner so i was uopside down after just a few seconds.....The next day Sylvia  was baking some bread here with the locals. They dont know how to do that, there is no bakery at Ahe and the supply boat from Papeete was cancelled due to maintenance last week. So all they do here is wait for the boat, buy some baguettes, put them into the freezer and wait for the next suppy ship... I was invited by two locals  for spear fishing at the pass and once they had some fish on the spear the sharks had been all around us immediately. kit was v ery clear water with incoming tide and the pass full of corals.





Friday, May 12, 2017

Ahe - Bernard Moitessier

Was hat Ahe mit der franzoesischen Segellegende zu tun? Moitessier war 1968/69 einer der Teilnehmer des von der britischen "Sunday Times" veranstalteten non-stop Segelrennens rund um die Welt. Ausgehend von einem beliebigen englischen Hafen zwischen 1.Juni und 31.Oktober war die Strecke dann um das Kap der Guten Hoffnung, weiter durch den suedlichen Indischen Ozean und dann um Kap Leeuwin (an der Suedwestspitze Australiens)den Suedpazifik zum dritten grossen Kap, dem Kap Hoorn an der Suedspitze Amerikas und retour in den Ausgangshafen. Er war bereits an Kap Hoorn vorbei und wieder am Weg zurueck "nur" mehr durch den Atlantik nach England als er, in Fuehrung liegend, das Rennen abbrach, auf Ruhm, Ehre und Geld verzichtete und zurueck in den Pazifik segelte. Ueber diese Reise gibt es Moitessiers Buch "Der verschenkte Sieg" welches zwar in Tahiti endet, es ist aber eine Tatsache, dass Moitessier danach 6 Monate lang in Ahe auf einem kleinen Motu lebte.
I think i dont need to translate the story of Bernard Moitessier - if you are british you know that he abandoned from the race which was finally won by Sir Robin Knox-Johnston. His nephew was on board of Onotoa when we got the boat at Ipswich in 2008. BUT - you maybe dont know that Moitessier lived for 6 month at Ahe after he returned to Tahiti.


Thursday, May 11, 2017

Mondregenbogen / Lunar rainbow

Ganz ehrlich gesagt: bis gestern wussten wir beide nicht, dass es einen Mondregenbogen gibt. Jetzt ist Vollmond und bei der Ueberfahrt von Tikehau nach Ahe und auch gestern in Ahe am Ankerplatz haben wir einen Regenbogen in der Nacht gesehen.
Wozu braucht man Internet  ausser fuer Facebook (Sylvia) oder aktuellem Wetter (Helmut) - eben, um solche Fragen zu klaeren. Kann ja auch sein, dass man Halluzinationen vom vielen Segeln hat oder im Sundowner bewusstseinserweiternde Stoffe (ausser Rum!) waren.Laut Google heisst das MONDREGENBOGEN  und wenn ihr noch nie einen gesehen habt dann schaut nach unter
www.de.wikipedia.org/wiki/Mondregenbogen
Zum Glueck gibts also den Regenbogen in der Nacht wirklich, ich hab schon befuerchtet ich muss den Rum im Sundowner halbieren oder ganz weg lassen. Solltet ihr auch schon Mal eine Mondregenbogen gesehen haben dann schreibt uns das oder kontaktiert die anyonymen Alkoholiker
Have you ever seen a rainbow at nite? Yes its true - there is something like that and its called "LUNAR RAINBOW" and now at full moon it was clearly visible the last two nights when we sailed from Tikehau to Ahe and also here on our anchorage at Ahe. I was thinking of reducing the amount of Panamanian rum in my sundowner or skipping Pink Floyd from my playlist but than i googled it and so i found out that something like that is possible under certain conditions which is fullmoon, some rain, no light pollution and a clear sky
Bild:aus Google, meine Kamera schafft das net

Wednesday, May 10, 2017

Ahe

Etwa 1 x pro Monat dreht der "normale" Ostwind auf Nord oder West und so etwas nuetzen wir dann immer aus. Letztes Mal segelten wir von Bora Bora nach Tikehau, und nun sind wir mit Nordwestwind 125 Seemeilen von Tikehau nach Ahe gefahren. Mit dem letzten Tageslicht sind wir grade noch ins Atoll reingekommen und ankern jetzt vor dem "Hauptort". Ahe ist das bisher kleinste Atoll welches wir besuchen, einmal im Atoll drinnen kann man rundum den Kreis von kleinen Inseln (Motus) erkennen, die sich alle am Aussenriff befinden. Hier gibt es noch richtig viele Perlenfarmen, fast ueberall anders in franz.Polynesien hat man die Produktion von schwarzen Perlen bereits wieder eingestellt - teilweise aus  wirtschaftlichen Gruenden, aber auch weil das Wachstum der Austern wegen der zu hohen Wassertemperatur (Stichwort: El Nino) nicht mehr gegeben ist.  Wirklich viel los ist hier nicht - kein Wunder bei nur nur 200 Einwohnern hier im Hauptort, nur  ein einziger anderer Segler teilt sich mit uns die 145 Qkm grosse Lagune! So viel ich weiss hat Wien eine Flaeche von etwa 350 Qkm - nur als Vergleich dazu.
Weil Onotoa Bloglesen ja auch bilden soll noch ein Auszug aus WIKI:
Die Holländer Willem Cornelisz Schouten und Jacob Le Maire waren die ersten Europäer, die am 19. April 1616 mit ihrem Schiff Eendracht die Insel Ahe erreichten. Zu möglichen Einwohnern macht Le Maire keine Aussagen und nennt die Insel „Vliegen Eyland“, weil die Mannschaft von dichten Wolken schwarzer Fliegen geplagt wurde.
Ueber 100 Jahre spaeter war dann der Entdecker der Osterinsel der naechste Besucher:
Am 25. Mai 1722 erreichte Jakob Roggeveen mit den Schiffen Arend und Thienhoven die Insel Ahe, ging aber nicht an Land. Heute sind wir da.....hoffentlich gibts keine Fliegen mehr.....
Was WIKI hier nicht schreibt: Le Maire war der Erste der um Kap Hoorn gesegelt ist und das Kap ist nach der hollandischen Stadt Hoorn benannt. Die Hoorner Kaufleute hatten damals diese Expedition finanziert und ein Schiff samt Ausruestung bereit gestellt
Once a month the "usual" wind from the east turns to the north or west and that's when we always set sail to get back to eastern Polynesia. Last time we sailed with wind from the west from Bora Bora to Tikehau and now we sailed from Tikehau to Ahe. Ahe is the smallest atoll we visited , from the inside you can see all the motos around on the outer reef. The lagoon is full with buoys of the pearl farms, so black pearls are still produced here in Ahe. On most other islands the production stopped cause prices of the pearls dropped dramatically and the climate change (El Nino!) made the oysters grow too slowly. There isn´t much to see at the city, just 200 people live here and we share the lagoon with just one other boat

Am unteren Bildrand in der Mitte zwischen den (gruenen) Riffen ankern wir vor dem Hauptort



Thursday, May 4, 2017

Garten Eden / Garden of Eden

Wir waren im Paradies.....also zumindest nach dem Propheten Elijah Hong aus Taiwan der hier 1993 das Paradies auf einem der kleinen Tikehauer Motus fand. Jetzt leben nur mehr zwei chinesisch-staemmige polynesische Familien hier und zeigen vor, wie auch auf dem kargen Sandboden einer Suedseeinsel vieles an Gemuese und Obst gedeiht. Allerdings ist das natuerlich auch mit Arbeit verbunden - also doch nix fuer richtige Polynesier, die lieber im Supermarkt tiefgefrorene neuseelaendische Hendeln und amerikanische Pommes kaufen und in ihrem fetten Pick-up nach Hause fahren. Der franzoesische Segelmacher der unser Dinghycover in Raiatea gemacht hat meinte, dass die alle deshalb einen Pick-up haben, weil sie in kein anderes Auto rein passen. Nur einige Meilen weiter wurde angeblich auf einem kleinen Motu von RTL die Kuppelshow Adam+Eva gedreht, zwei nackerte lernen sich auf einer paradisischen Insel kennen und Kamerateam und Tontechnik und Maskenbildner und Regisseur von RTL sind zufaellig live mit dabei. Hoffentlich spielt es das noch wenn wir wieder zu Hause sind, ich will auch Tikehau (und Eva!) im TV sehen. Sylvia interessiert der balzende Adam angeblich nicht, sagt sie.... vielleicht balzt ja auch Eva?
Paradiese found....well according to prophet Elijah Hong from Taiwan he found Eden and maybe some people who invested some money. So just a small step for the prophet, today just two families live here, both Chinese-Tahitians and with some hard work they made lot of veggies and fruits growing and this all happens on a small sandy island. Just a few miles south on another small motu a German TV production filmed  dating show called Adam and Eve - a simply storyboard: two young, handsome and naked people see each other for the first time on a beautiful island in the south pacific.....do you know what happend next? NO - they have NOT found an apple!#



Tikehau 2

Einmal pro Woche kommt das Versorgungsschiff "Dory" aus Tahiti nach Tikehau und bringt Nachschub.  Wir haben darauf gewartet, dann noch eingekauft und sind ins Tikehauer Outback ganz in den Norden gesegelt. Einsame Straende, gute und ruhige Ankerplaetze und ein unglaublicher Sternenhimmel. Hier steht die Zeit still, kein Radioempfang, kein TV oder gar Internet ja nicht einmal das Telefon (...ausser dem Satellitentelefon, welches wir fuer Notfaelle mithaben) geht hier.
In mehreren kleinen Tagesetappen - nie mehr als 6 Seemeilen - sind wir dann wieder zurueck in die Zivilisation und jetzt hat uns die grosse Stadt wieder. Der Hauptort Tuherahera hat ja immerhin fast 400 Einwohner....zwei Polizisten, eine Postangestellte (die Post war fuer eine Woche geschlossen weil sie nach Papeete musste!) eine Grundschule und einen Flughafen, der von Air Tahiti einmal pro Tag angeflogen wird. Also schon eine richtige Grossstadt, nicht so wie Apataki wo es nur einen Flieger pro Woche gibt (und der faellt aus wenn wir fliegen wollen!).
Once a week the inter island cargo ship "Dory" arrives Tikehau from Papeete so we waited to get some fresh fruits and veggies. We left the roly anchorage immediately and sailed to the northern part inside the lagoon. Time stands still here, just sandy beaches and coconut trees, no radio or TV, no phone or internet access.....Now we are back in the main city of Tikehau, Tuherahera, population 400. Two cops are here, a post office which was closed for a week cause the lady had to travel to Papeete, a small elementary school and an airport. There is a daily flight from Papeete, so Tikehau is really busy compared to Apataki - from there its just one flight a week (and  that was cancelled when we arrived last year).







Tuesday, April 25, 2017

Tikehau

Den seltenen Westwind haben wir genuetzt um in zwei Nachtfahrten von den Society Islands zurueck in die Tuamotus zu kommen. Squalls sind Regenwolken, die immer viel Wind und starken Regen bringen, wenn sie klein sind dann kann man eventuell davor oder dahinter vorbei. Wenn aber ganze Fronten kommen, dann muss man eben durch. Also rechtzeitig Segel reffen, denn der Wind frischt immer sehr schnell auf. Normalerweise verkleinen wir die Segelflaeche bei 20kn Wind, wenn ein Squall kommt, machen wir das schon etwas vorher. Es kann durchaus vorkommen, dass wir bei 15-17kn schon reffen und eine Minute spaeter, wenn das Segel zur Haelfte drinnen ist, sind es schon 30kn Wind. Also da muss man schon halbwegs wachsam sein um auf eine solche Situation vorbereitet zu sein, natuerlich auch besonders in der Nacht.
Das Atoll Tikehau hat eine relativ enge Passeinfahrt, aber einfach immer gerade rein. Wir hatten auslaufende Stroemung gegen einlaufende Welle, also nicht optimal aber wir waren doch recht schnell durch die enge Einfahrt durch und dann hat sich die Lagune geoeffnet und wir wurden fuer unsere Muehen bei der Ueberfahrt belohnt, 10 Stunden ruhiger Schlaf.....Der naechste Tag war dann anders, viel Wind und Welle, Dauerregen wie wir es heuer noch nie hatten - dabei sollte ja jetzt bereits die regenarme Saison begonnen haben.
We used the short wind change and sailed back to the Tuamotus, lots of squalls in the nights and much rain but now we are anchored in the tranquil lagoon of Tikehau. Right next to the entrance is a small spot with sandy ground so we had a silent night and 10 hours of sleep. Well the next day was completely different, rain and wind and waves - so we changed the anchorage and now are right in front of the main village of Tikehau.



Tuesday, April 11, 2017

Bora Bora

Die schoenste Insel der Welt.....sagt man.....
Was uns an Bora Bora besser gefallen hat  als in Maupiti - der Supermarkt.  Bora Bora ist so in etwa wie ein Kreuzfahrtschiff welches nicht herumfaehrt. Viele Touristen und dazu jede Menge Bedienstete - schliesslich erwartet ja der gute bezahlende Kunde auch Leistung. Gut bezahlend heisst, dass man fuer den Overwater Bungalow  vom Four Seasons Hotel, vor dem wir ankern, 1500 Euros bezahlt. Pro Nacht natuerlich und nicht fuer eine Woche! Manche der "Huettn" haben sogar einen kleinen Pool auf der Terrasse, echt pervers wenn darunter die tuerkise Lagune mit 29 Grad Wassertemperatur ist.Wir werden hier wieder unsere Radln auspacken und die Insel umrunden (33km), dann warten wir noch auf den versprochenen Westwind der ab dem Wochenende kommen soll und dann verdruecken wir uns wieder ins Outback von franz.Polynesien - den Tuamotus.
Well it doesnt look like Bora Bora will become our favourite island here in French Polynesia.....too many tourists, too many water scooters, too many hotels (1700 bucks a DAY!) so we will wait here for the right wind to sail back to the Tuamotus.
Sicherlich 1000 von diesen Overwater Bungalows stehen hier in Bora Bora

Unser Pool, groesser als das vom 5* Hotel

Werbefoto vom Four Seasons Hotel

Den Ausblick haben wir auch, kostet aber keine 1500 Euros die Nacht





Monday, April 10, 2017

Maupiti Riffeinfahrt

Ein besonderes Erlebnis, die Passage von Maupiti....ueberall wird sie als kompliziert beschrieben, wir koennen das nur bestaetigen. Auch bei ruhigem Wetter ist es ein Nervenkitzel, es ist eng und die Wellen brechen sich rechts und links am Riff.
Something special, the entrance into the lagoon of Maupiti. Many sailors avoid Maupiti because of the tricky pass but Maupiti is worth a try.....
Die Esperanza in der Einfahrt von Maupiti

Friday, April 7, 2017

Maupiti Mantas

Zwischen April und September kommen Mantarochen nach Maupiti um in der starken Stroemung der Einfahrt von Fischen geputzt zu werden. Diese riesigen Planktonfresser schweben dann majestaetisch in etwa 8 Meter Tiefe und die kleinen Fische befreien sie von Parasiten. Wir hatten das Glueck tatsachlich hier welche zu sehen und es war einfach unglaublich diese Tiere zu beobachten.
Manta rays et their wings cleaned from parasites between April and September and we had been lucky to see these animals here in Maupiti.
Etwa 4m Spannweite und unglaublich elegant

Go Pro Bilder von: Martina/Esperanza


Tuesday, April 4, 2017

Maupiti Wanderung/hike 2

Unser Reisefuehrer sagt ueber Maupitis hoechstem Berg: der Aufstieg ist anstrengend aber der 360 Grad Panoramablick belohnt die Muehe. Also sind wir natuerlich rauf auf den Mount Teurufaatiu (380m), der Ausblick ueber die Lagune und die Motus und die Riffeinfahrt ist einfach phantastisch aber es gibt keinen 360 Grad Rundumblick - dem Autor des Reisefuehrers war offensichtlich der Aufstieg doch zu muehsam.
Thats what Lonely Planet says about Maupitis highest mountain: The ascent of Mt.Teurufaatiu (380m) is vigorous, but tghe 360-degree panorama at the summit is worth the effort.Ribbons of blue water flecked with turquoise and sapphire, islets girdled with brillant scimitars of white sand, lagoons miotted with coral formations and Bora Bora in the background....hallucinogenic. well that all correct but there is no 360 degree view so the author never made it to the summit.
Das ist die einzige Einfahrt in das AtollMaupiti

Riffpassage  im Detail / Maupiti

Blick auf unseren Ankerplatz

Der Aufstieg

Sunday, April 2, 2017

Maupiti Wanderung/hike

Die beiden Admiralinen waren heftig tratschend im Ort unterwegs waehrend die beiden Kapitaene die Insel erkunden mussten, eine etwas muehsamere Angelegenheit ohne Weg den Berg hinauf. Dafuer wurden wir aber auch mit einen wirklich tollen Ausblick belohnt. Dreckig , muede, zerkratzt und abgekaempft sind wir Stunden spaeter wieder im einzigen Ort von Maupiti angelangt und wurden schon sehnsuechtig erwartet. Sehnsuechtig deshalb, weil Florian, der Kaeptn der Esperanza, den Schluessel fuers Beiboot bei sich hatte.....
We had a great hike up the hill and a fantastic view over a part of Maupitis turquoise lagoon.


Maupiti

Eigentlich wollten wir ja nach Bora Bora, unsere Freunde von der "Esperanza" waren aber am Weg von Tahiti nach Maupiti - also naechste Insel Maupiti, eine Nachtfahrt (50sm) weiter. Nachtfahrt deshalb, weil 50sm unter Tageslicht fuer uns nicht moeglich sind und wir aber gute Sicht brauchen um in den Riffeinfahren zu navigieren. Tahaa im Finsteren waere ja noch gegangen, aber Maupiti ist schon bei gutem Licht eine Herausfoerderung. Zumindest bei den Verhaeltnissen die wir hatten, hohe Welle und recht viel Wind relativ unguenstig in die Riffpassage hinein. Also vorsichtig zur Einfahrt, sehr knapp (5-10m) neben den brechenden Wellen in die Passage und dann mit halbwegs viel Gas mit einer Welle durch die brodelnde Engstelle. Brodelnd deshalb weil aus der Lagune noch auslaufendes Wasser war und andrerseits der Wind und die Welle das Wasser ins Atoll hineinzudruecken versucht hat. In Maupiti kommt dann noch dazu, dass die Einfahrt etwas gewunden ist - alles sicherlich ueberhaupt kein Problem, wenn Wind und Welle aus der "richtigen" Richtung kommen. Aber natuerlich haben wir auch das geschafft (sonst waer es ja nicht am Blog...) und genau in der Einfahrt hat Martina von der Esperanza angerufen und gefragt wie es ist - also hat Sylvia einen Livebericht abgeben koennen. Ist man durch die Engstelle durch dann gibts vielleicht noch Stroemung - in jedem Atoll unterschiedlich - aber sonst ist das Wasser glatt und ruhig. Drei Stunden spaeter haben wir dann von unserem Ankerplatz aus mitgefiebert, als die Esperanza auch die enge Passdurchfahrt in Angriff genommen hat und jetzt ankern wir beide friedlich ganz alleine hier in der Lagune von Maupiti, seit vier Tagen ist kein Boot mehr gekommen.
We changed our plans and sailed directly to Maupiti, an overnight trip of 50nm. We arrived early morning and the entrance was quite tricky, high waves and a narrow passage - well its no problem under the right conditions but if wind is from the southeast or south and some swell its a challenge to get into the lagoon. Anyway - we finally are inside now and on anchor together with our friend of "Esperanza", all alone and no other boat came to Maupiti for four days now.
Wo ist da bitte die Einfahrt?


Tuesday, March 28, 2017

Tahaa

Die Inseln Tahaa und Raiatea liegen innerhalb des selben Riffs, und wir sind in mehreren kleinen Etappen rund um Tahaa gesegelt. Geankert haben wir jeweils zwischen Tahaa und dem Aussenriff, immer auf etwa 2m Sandgrund und recht gut geschuetzt. Hier sind viele Charterboote unterwegs, Raiatea ist der Hauptstuetzpunkt  in franz. Polynesien. Charterer erkennt man immer daran, dass sie am spaeten Nachmittag zu einem Wasseranschluss aufbrechen muessen. 8-12 Leute am Boot, die jedes Mal duschen wenn sie aus dem Wasser kommen, leeren den Tank eines Bootes recht schnell. Einer der grossen Vercharterer hier schreibt in seinem Manual vor, dass es empfohlen ist, den Motor des Schiffes mindestens 4 Stunden am Tag laufen zu lassen um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten. Da gehts uns schon besser, mit unseren 8 Solarpaneelen und dem Windgenerator erzeugen wir genuegend eigenen Strom, um uns das nervige Motorengeraeusch zu ersparen.
Raiatea and Tahaa are surrounded by just one reef, so we sailed within the lagoon all around Tahaa. Anchorages are pretty perfect for catamarans, its always 7ft of sand and good holding. Many charter yachts are sailing (well in fact most of them just use the engines no matter what wind they have) here in this area, Raiatea is the main base for charters in french Polynesia. Its quite easy to see whats a charter yacht and whats an owners yacht - all the charter boats leave their anchorage late afternoon cause they need water. They dont collect rain water and have no watermaker so they cant stay overnight in a lonesome bay. We saw a manual on a charter yacht and it stated: have the engine on for at least 4 hrs per day.... well they also need a lot of power, we have our windgen and 8 solar panels so we avoid the noise and pollution in the fantastic anchorages here in the pacific.
Sylvia, die Onotoa und im Hintergrund Bora Bora

Ja so heisst der Ort in Tahaa wirklich, sind halt A-Fans dioe Polynesier....

Frangipanis, echt natuerlich und der Kranz selbst geflochten, gesehen auf einer
Hochzeitsfeier in Tahaa

Sunday, March 19, 2017

Dinghy Cover

Endlich haben wir es.....noch dazu in Sylvias Wunschfarbe....
After long discussions we finally got the cover today.....
Erstmals in diesem Blog: ein Handyfoto....sorry fuer die schlechte Qualitaet

Friday, March 17, 2017

Raiatea II

Raiatea II
Einmal sind wir schon rund um die Insel gefahren, aber diesmal mit dem Auto. Die 95km waren uns mit dem ganglosen Klappradl doch etwas zu viel, ausserdem ist die Strasse hier nicht so wie in Huahine immer eben an der Kueste entlang.
Ausgleichssport haben wir aber doch betrieben, wir haben den Berg ueber dem Hauptort bestiegen (ok - so arg wars net, es war eine Strasse rauf) und wurden mit einem phantastischen Ausblick ueber Raiatea und Tahaa und Onotoas Ankerplatz belohnt. Diese beiden Inseln liegen unmittelbar nebeneinander und werden von einem gemeinsamen Riff umschlossen.
We again "circumnavigated" an island but this time we rented a car. 50 miles on our small bikes was too much to handle, the road rounding Raiatea isn't just all along the coastline, its always a bit up and down. We climbed (ok there was a road upto the top...) the mountain next to Uturoa, overlooking Raiatea and Tahaa and our anchorage. Both are close to each other and protected by just one reef.
Blick auf Uturoa, im Hintergrund links ist Tahaa und neben der kleinen Insel
in der Mitte ankert die Onotoa

unser Ankerplatz, rechts neben der Insel ist die Einfahrt dazu, nur 1,60m tief

unglaublich, dass hier Palmen wachsen......