Wednesday, February 22, 2017

Huahine Radtour/Bike tour #2

Bis zum Beginn eines Wanderweges im Norden von Huahine sind wir  geradelt, dann gings ins Inselinnere zu Fuss weiter. Der Weg fuehrte durch den  dichten Dschungel zu einem "Marae", einer religioesen Kultstaette der Ureinwohner - entstanden vor etwa 500 Jahren. Leider wurden viele davon von etwas uebereifrigen Missionaren zerstoert, wir haben jedoch den Eindruck, dass die heutige Bevoelkerung sehr starkes Interesse an der urspruenglichen Kultur hat. Hier in Huahine werden auch die alten Fischfallen revitalisiert, sehr interessant wie einfach und wirkungsvoll diese funktionieren. Auch Tattoos sind ein wesentlicher Teil alter Kultur und traditionelle Motive sehr oft zu sehen. In Europa sind ja eher mehr Arschgeier und Anker zu sehen, so etwas gibt es hier ueberhaupt nicht. Beim Rueckweg haben wir dann noch mitten im Wald ein paar halbfertige Kanus gesehen, mit der Motorsaege aus grosssen Bauemen geschnitzt. Wofuer die allerdings gebraucht werden ist uns nicht ganz klar, rudern ist zwar Nationalsport in franz. Polynesien aber die Boote sind heutzutage ausnahmlos alle aus extrem leichten Materialien (GFK, Kevlar...). Am Strand unterhalb gibt es aber ein kleines Museum, moeglicherweise sind die Holzkanus fuer dieses bestimmt. Zurueck zum Hauptort sind wir dann nicht die gut asphaltierte Hauptstrasse sondern eine Sandstrasse geradelt, Sylvia war ganz schoen nervoes bei den grossen Lacken.
Another trip with our bikes to the northern end of Huahine, from there we hiked up the hill to one of the old "Marae social and religious places of the ancient Polynesians. Many of them had been destroyed when missionaries came to French Polynesia (from about 1800 on) but there is a lot of renovation now and it looks like the people today are interrested in their old culture. Old fish traps here in Huahine had been built up again - an easy way to catch fish and traditional tattoos can be seen on almost every body.
Einbaumproduktion im Dschungel

Fischfalle

...ueberall wo Maraes sind da sind auch Mosquitos

....doch nicht so tief wie befuerchtet.....

Monday, February 20, 2017

Moderne Navigation / Navigation today

Heuer j√§hrt sich die Entdeckung Tahitis durch Europaeer erst zum 250ten Mal, der Brite Samuel Wallis war 1767 der Erste hier, nur wenige Monate spaeter kam dann der Franzose  Antoine de Bougainville (der Erste franzoesische Weltumsegler) und 1769 war James Cook im Auftrag der London Geografic Society hier - deshalb heissen die Inseln auch "Gesellschaftsinseln". Ihr merkt schon, Blog lesen bildet auch - also mach ma gleich weiter.... die alten Seefahrer hatten es ungleich schwieriger als wir heute, nur mit Sextanten in unbekannten mit Riffen gespickten Gewaessern gingen hier unzaehlige Schiffe verloren. Von der langen Anreise waren die Mannschaften schon heftig dezimiert, wer es dann nach einem Schiffbruch noch bis an Land schaffte, landete moeglicherweise im Kochtopf. Erst Cook hat das Verpflegungssystem revolutioniert und so kamen dann mehr Schiffe hier im Pazifik an, nicht unbedingt zum Vorteil der Ureinwohner. Sklavenjaeger und Krankheiten haben oftmals 90 Prozent der Bevoelkerung hinweggerafft.
Unsere Moeglichkeiten sind dank Internet (=genaue Wettervorhersage) und moderner Navigation ungleich besser. Fuer die Insider, so wird auf der Onotoa navigiert: Aussen am Steuerstand ist ein Raymarine C80 Plotter, innen haben wir einen Ipad mit der selben Software wie aussen (Navionics Gold) und dann noch einen billigen Samsung Computer mit Open CPN Karten mit zusaetzlichen Karten-overlays (fast) aller Pazifikinseln von Google Earth. Einen weiteren kleinen Computer haben wir dann noch (mit allen Karten gespeichert) als Backup - Papierkarten haben wir keine an Bord. Wie unsere Navigation dann aussieht seht ihr auf den nachfolgenden Bildern.
In June 2017 it will be 250 years (only) since the first Europeans arrived in Tahiti, Captain Samual Wallis was just 6 month ahead of the french sailor Antoine de Bougainville. Two years later the first voyage of James Cook was sponsored by the London Geografic Society and thats why the islands here are also called the "Societies". Sailing was quite dangerous in ancient times, unknown reefs, armed ships of other nations, no internet with weather forecasts and over 50 percent of the crews died before they even arrived here at the other end of the world. It was James Cook who organized new provisioning (well you cant navigate a big sailing ship without proper crew) and from that time on more ships arrived here, which wasnt that good for the locals either. Upon contact with Western sailors and traders the population on some islands declined for almost 90 percent.
Its much easier for us nowadays, modern navigation, internet and computers are on every boat - we have a chart plotter outside and 3 independent computers with all necessary maps of almost every pacific island. Check the following pics top see how its done at Onotoa.

Das ist die Uebersichtskarte Tahiti/Moorea auf Open CPN

Moorea etwas detaillierter, in der Mitte oben die beiden grossen  Buchten,
Cook Bay rechts  und Opunohu Bay links

Moorea mit Google Earth

Die Einfahrt in die Opunohu Bay von Open CPN

....und hier die Einfahrt mit dem Google Earth overlay (KAP file), gelb ist die
Route der Onotoa, das rote Booterl sind wir

Hier noch der Screenshot von unserem Ankerplatz, die zwei weissen Schiffe neben
uns  sind natuerlich  nicht echt, die waren halt grade dort als der Google Satellit das
Bild  aufgenommen hat

Ende eines Traumes....moderne Navigation alleine ist nicht alles, zu so einem
Schiffbruch kommen aber oft mehrere Faktoren zusammen, der Lagoon Cat stand
 bis gestern in Fare/Huahine - keine 500m von unserem Ankerplatz auf dem wir vor
 zwei Tagen  mitten in der Nacht auch 45kn Wind hatten und das alles zwischen
den Riffen


Sunday, February 19, 2017

Huahine Radtour / Bicycle tour

Huahine Radtour/Bike tour

Eine Nachtfahrt hat uns von Moorea nach Huahine (85sm) gebracht und gut geschuetzt hinter dem Riff ankern wir vor Fare, dem Hauptort der Insel. Natuerlich wollen wir uns auch diese Insel etwas genauer ansehen und  das bewoelkte Wetter am ersten Tag hat uns gleich zu einem Radausflug eingeladen - einmal rund um die Insel. Leider nur fast und nicht immer der Kueste entlang, die Bergwertung hat uns dann bei 30 Grad und viel Luftfeuchtigkeit ganz schoen ins Schnaufen gebracht.
Die Abfahrt war dann schon lustiger, zumindest so lange bis wir bemerkt haben, dass die Bremsen rauchen (wirklich wahr!).
Trotzdem war es ein toller Tag, so schoen langsam durch die Landschaft radeln ergibt ganz andere Eindruecke als mit dem Auto zu fahren, irgendwie so wie auf einen Berg rauf zu Fuss oder mit der Gondel. Wenn man zu Fuss geht ist der Ausblick schoener und der Kaiserschmarrn schmeckt auch besser!
Jetzt muessen wir aber warten bis eine Schlechtwetterfront durchgezogen ist, recht viel Wind und immer wieder Regen aber in zwei Tagen soll es wieder vorbei sein. Hoffentlich auch fuer unsere Freunde von der Esperanza und der Cinderella, die sind ca. 250 Seemeilen weiter nordoesterlich in den Tuamotus und dort ist noch viel mehr Wind und Regen als bei uns hier in Huahine. Den erzwungenen Bordtag haben wir dann mit Marmelade kochen verbracht, die vielen gefundenen Mangos, Papayas,
Maracujas muessen ja irgenwie verarbeitet werden.
We sailed overnight from Moorea to Huahine and Onotoa is anchored just behind the reef in front of Fare, the main city at Huahine. Well in fact its just a small sleepy village but the supermarket is outstanding. We again took our bicycles ashore and had a great trip all around the island. Not all of the road was along the shoreline and when we climbed Huahine´s summit Sylvia promised to watch the "Tour de France" this year on TV with me. We collected lots of fruits on the way (mangos, maracujas and papayas) and its bad weather now here with lots of rain and wind so we have plenty of time to prepare some jars of tropical marmelade.





Monday, February 13, 2017

Moorea Rochen / Rays

Offensichtlich an Boote und Touristen gewoehnt, sind die Rochen hier nicht besonders scheu (auch Sylvia nicht mehr!), eine Meile von unserem Ankerplatz ist ein grosses Hotel und dort werden sie gefuettert und kommen sogar um zu betteln, auch Haie und Seevoegel lassen sich die Gratismahlzeit nicht entgehen.
Lots of rays here on our anchorage just next to the entrance of the Opunohu bay, they get even fed so they are used to boats and tourists.

Die gepunkterlten schwimmen direkt neben der Onotoa, die betteln nicht

Das ist einer der Schnorrer-Rochen, macht Sylvia im Hintergrund Chi Gong um ihn zu besaenftigen?



Moorea / Opunohu Bay

Schon Captain Cook hat vor nicht einmal 250 Jahren (genauer gesagt - es war 1769) in Moorea geankert, hier gibt es im Norden zwei Buchten, die etwa 1 1/2 Seemeilen (fuer Landratten: 2km) das Land einschneiden und die steilen Berge teilen. Eine ist die Cooks Bay, die andere die Opunohu Bay - ach ja, uebrigens hat Cook NICHT in der Cooks Bay geankert....wir sind ihm beinahe gefolgt und ankern vor dem Eingang in die Opunohu Bay. Ein stark gewundender natuerlicher Kanal windet sich zwischen den Korallen durch und endet in einem Becken mit tuerkisem Wasser. Hier liegt die Onotoa jetzt in knapp mehr als 2 Meter Wassertiefe auf feinem Sand und auch ein extrem heftiger Gewittersturm (Squall genannt) mit 45 Knoten Wind war hinter dem breiten Riff kein Problem. Manchmal kommen Ausflugsboote mit Touristen hier her fuer einen kurzen Badestopp und die laestigen Wassermopeds fahren im Konvoi vorbei (ich wuerde diese Scheissdinger echt verbieten!),
aber wenn kein Kreuzfahrtschiff da ist dann herrscht hier Ruhe.
James Cook was here on his first voyage at 1769 and he anchored in the Opunohu Bay (and not the Cooks Bay) a couple of days. We almost did the same but we found a nice anchorage outside the bay and even a squall with 45 knots of wind was no problem here, we are well protected from the outer reef. Every second day or so a cruising ship arrives here in the Opunohu Bay and all these f.....g waterscooters (i would put an import ban on them!) disturb the tranquill anchorage with its turquoise water. Latest at 1600 the crusing ships depart from here and then its just the noise of the waves breaking on the reef.



Wednesday, February 1, 2017

Tahiti Wetter /Weather

Nur in der frueh zeigen sich die hohen Berge von Tahiti wolkenlos, dann sind sie meisst von schweren Regenwolken verdeckt. Gestern war ein besonders Schauspiel als die Sonne kurz vor Untergang in einer besonders dichten Regenwand verschwand....
Only in the morning you can see the mountains of Tahiti, ab about 0800 it gets quite cloudy and rainy up there. Yesterday evening just before sundown there was a heavy squall which covered the sun completely....

Hinter den ankernden Schiffen ist Moorea